Unser BBTBKF (BloggerBauTageBuch Kaufbeuren)

Hier möchten wir unsere baubegleitenden Erfahrungen mit dem Bau unseres Holzhauses in Kaufbeuren für uns selbst zum Erinnern und für Interessierte zum Lesen weitergeben.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Long TIme no see...

Mit Erschrecken habe ich heute gemerkt, dass erstens mein Bautagebuch schon seit anderthalb Jahren ein unbenutztes Dasein fristet und dass zweitens der letzte Eintrag ein negativer war. Das soll nicht so bleiben, daher hier im Telegrammstil eine Liste, wie es weitergegangen ist: 1. Einzug Mitte Januar 2008 2. Gartenanlage Frühjahr 2008: - Terrasse und Wege Juni 2008 - Rasen Juli 2008 Probleme gab es nur mit unserer Zisterne, die einmal lecklief und deren elektrischer Anschluss im Zuge der Abdichtung durch das ständige Rein- und Rausklettern so in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass sie kurze Zeit später erneuert werden mußte. Eine IP67-Steckdose tut jetzt ihren Dienst, und seit dem ist Ruhe. WinterbildSommerbild

Freitag, 21. Dezember 2007

"Danke", Kabel Deutschland!

Durch unseren neuen Nachbarn haben wir erfahren, dass wir **KEIN** Kabelfernsehen bekommen werden. Er hatte einen Brief bekommen, dass Kabel Deutschland kein Interesse an dem Baugebiet haben und daher auch die Erschliessung ohne Kabel erfolgte. Tja, 25 Häuser und Doppelhaushälften, mitten in der Stadt, da ist ja nix verdient, oder? Rund um das Neubaugebiet haben alle Häuser Kabelanschluss, weil Kaufbeuren ja mal Vorreiter in Sachen Kabel war. Insofern müssen ja wahrscheinlich etliche Kilometer Kabel gelegt werden, um das Gebiet zu erreichen. Durch die vorausschauende Installation von Elektro Staudacher müssen wir glücklicherweise nicht alle Antennenkabel rausreissen, lediglich eine Schüssel muss aufs Dach und ein weiteres Kabel durch das vorgesehene Leerrohr in den Keller gelegt werden.

Die Schlafräume sind fertig!

Von der Firma Petrich in Aitrang sind gestern die Teppichböden für die Zimmer von Jonas und Matthias und auch für das Schlafzimmer und den "Multifunktionsraum" verlegt worden. Heute kam dann noch die Teppichleisten in Buche hinzu. Die Kinder tollten schon in den Räumen rum, und Jonas möchte baldmöglichst im Haus übernachten.

OG wird wohnlich durch die Türen

Gestern und heute haben die Mannen von Nieberle Holzbau die Türen gesetzt, wie immer akkurat und genau. Wir haben uns für Buchetüren entschieden, die zur Treppe und auch zu den Holzteppichleisten passen. Nur die Tür zum Wohnzimmer muss bis nach Weihnachten warten, denn da war eine Delle drin. Herr Nieberle hatte das gemerkt und sorgt jetzt für Ersatz.
Die Haustür ist jetzt auch komplett, mit Schloss und Türdrücker.

Bad und WC sind fast fertig!

Ja, bis auf die Fußböden sind die Nassräume im EG und OG fertig.
Im WC: Wandfliesen mit Bordüre, das Designer-Handwaschbecken Flow mit Halbsäule und natürlich das Philippe Starck-"Sitzmöbel". Die Wände sind auch schon in Madeira-15 gestrichen, was aber auf dem Bild noch nicht der Fall war.
Im Bad sind auch die Wandfliesen samt Mosaikfliesen von den Leuten der Kreativ Keramik Eric Pfund verlegt und verfugt. Von der Firma Kittner wurden auch die oberen Sanitärobjekte montiert, inklusive Handtuchwärmer und Regenbrause.

Jetzt geht aufwärts: Die Treppe ist drin

Diese Woche am Montag/Dienstag 17./18.12. kam unsere Treppe ins Haus. Es ist eine Buchetreppe mit Edelstahlsprossen, eher schlicht, aber als Podesttreppe geplant vom EG zum OG. Gebaut von der Firma Unglehrt, ebenfalls aus Aitrang. Da die Fliesenböden noch auf sich warten lassen, sind die Treppenstufen abgeklebt. An sich hatten wir ja geplant, dass nach der Treppe nur noch die Teppichböden im OG reinkommen, aber da der Estrich erst jetzt kurz vor Weihnachten so trocken ist, dass an Fliesenlegen zu denken ist, mußten wir umplanen.

Nie wieder rosa!

Nachtrag 1:
Da wieder mal NIE Zeit war für einen zeitaktuellen Eintrag, kommen hier einige Nachträge. Der erste betrifft das gräßliche Rosa unseres Putzes. Der ist jetzt nämlich weg :-) Darüber haben unsere Maler endlich das Rot aufgetragen, das wir uns in einem schweren Entscheidungsprozess entschieden haben.

Leider war nicht immer so Kaiserwetter wie auf den Bildern zu sehen. Resultat: Die Südfassade ist erst einmal gestrichen, und die Westfassade muss ein drittes Mal gestrichen werden. Das heruntertropfende Wasser wusch die Farbe wieder runter, was jetzt durch weniger hübsche hellen Flecken und einem roten Ex-Rinnsal auf der grauen Sockelfarbe sichtbar wurde. Egal, Hauptsache, das Rosa ist weg. Wieder ein Zitat, diesmal von einer Nachbarin: Das sah voll schwul aus...