Hier möchten wir unsere baubegleitenden Erfahrungen mit dem Bau unseres Holzhauses in Kaufbeuren für uns selbst zum Erinnern und für Interessierte zum Lesen weitergeben.

Montag, 29. Oktober 2007

Wir haben ein **echtes** Haus!

Letzte Woche wurde unser Haus von außen mit der ersten Putzschicht versehen. Wir sind ja Verfechter dieser Bauform, aber es war doch bezeichnend, wenn ein auf dem Rad vorbeifahrendes Kind zu seinem Papa ruft: "Guck mal, das Haus ist ja aus Pappkarton!" Das ist jetzt vorbei, denn die Putzschicht verdeckt die Holzfaserplatten, die doch die gleiche Färbung haben wie Karton.
Ansonsten haben alle beteiligten Firmen so richtig rangekeult, denn ein Datum steht schon: Am Freitag kommt der Estrich ins Haus. Also muss davor die Fußbodenheizung installiert sein, und das bedingt wiederum, dass zumindest alle Innenwände unten auch schon fertig montiert sind. Und siehe da: Es hat alles geklappt! Heute morgen waren wir mal schauen, und wir konnten gar nicht mehr so recht reingucken, wein überall die Heizschleifen liegen.
Ansonsten: Die Badewanne ist montiert und der Keller verputzt. Wir haben uns kurzfristig dafür entschieden, in der Küche auch mit Einbauspots zu arbeiten. Herr Staudacher war zugegen und hat gleich alles ausgemessen. Prima, in 10 Minuten war alles klar...
Der Abluftkanal für die Dunstabzugshaube ist auch schon durch die Decke montiert und läuft quer durch Matthias Zimmer. Mittlerweile ist aber alles schon wieder in der Trittschalldämmung und unter den Elementen der Fußbodenheizung verborgen.
Diesen Freitag werden wir mal in Kempten nach Innentüren Ausschau halten. Herr Nieberle hat mal bei einer lokelen Firma vorgefühlt, aber sein Urteil war "erschütternd". Mal sehen, was es in der Allgäuer Metropole gibt...
Jetzt geht alles rasend schnell!!

Montag, 22. Oktober 2007

Es gibt neues - innen und außen

Mittlerweise haben wir die Fensterbänke ausgesucht und die Firma Nieberle hat sie auch schon montiert. Die Knaufplatten werden Schritt für Schritt montiert, der Schallschutz in den Innenwänden wird natürlich vorher eingefacht. Außen wird verputzt, also sind die Fenster wieder in Folie eingepackt. Die Küche ist vermessen, die Elektroinstallation wird gerade komplettiert, die Garagen sind heute gekommen und gleich aufgestellt worden. Letzte Woche wurden die Streifenfundamente gesetzt, auf Frosttiefe. Der Estrichleger war auch schon zur ersten Vorbesichtigung da, und jetzt wird es spannend, wie wir die Termine zur Trittschalldämmung, Installation der Fußbodenheizung und dann das Estrichlegen Schritt für Schritt hinkriegen. Endlich ist es uns auch gelungen, passende Fliesen für die Diele, das Wohnzimmer mit Küche und Esszimmer, das Gäste-WC und das Bad auszusuchen. Ist nicht ganz einfach, weil unser Fliesenleger temporär in eine Lagerhalle auswandern mußte. Frostig, frostig... Vielleicht sind gerade daher die Bodenfliesen fürs Bad supercool (passt ja eigentlich). Bilder folgen!

Freitag, 12. Oktober 2007

Getting connected - Wir nehmen Verbindung auf

Äußerlich hat sich nicht viel getan, der geschätzte Betrachter muss schon genau hinsehen, um Änderungen zu sehen.
Unten rechts lugt das neue Kellerfenster des Spielezimmers heraus. Die Nachlieferung des Fensterherstellers war da und brachte die noch fehlenden Fenster für das besagte Spielezimmer und das Gästezimmer, beide im Keller, aber mit großzügigen Abgrabungen. Leider haben die Fensterbauer anscheinend "Business as usual" angenommen und den Auftrag nicht genau gelesen: Statt 3-fach Verglasung gab's nur 2-fach Verglasung. Grmbl...
Herr Nieberle will sich darum kümmern, wie immer superprofessionell und freundlich. Da wir Kunststofffenster haben, ist ein nachträglicher Austausch der Gläser auch kein Problem.
Was sonst noch geschah:
Der Mehrspartenanschluss ist im Haus. Theoretisch haben wir jetzt Gas, Wasser, Strom und Telefon, und demnächst flattern bestimmt die Rechnungen von Erdgas Schwaben, vom Wasserwerk, vom VWEW und der T-Kom ins Haus. So sieht er aus und so kamen die Leitungen ins Haus:
Von Elekro Staudacher wurde auch fleissig an der Elektroinstallation gearbeitet. Unzählige Kabel, Dosen und Leerrohre sind verbaut. Im Keller, wo sich einmal der Sicherungskasten und die Stromverteilung befinden wird, kommt ein ganzer Wasserfall an Kabeln an.
Alles geht richtig gut voran. Wir müssen uns allerdings daran gewöhnen, dass der subjektiv saubere Rohbau des Holzhauses natürlich jetzt mit Leitungen aller Art durchsetzt wird. Wo vorher eine optisch ansprechende Holzwand war, sind jetzt Kabel, Leerrohre und viele, viele Löcher. Erst die bald erfolgende Verkleidung mit Knaufplatten wird das Auge wieder beruhigen. In einem "Nassbau" wäre alles so kalt, dreckig und klamm, dass einem diese Installationsarbeiten nicht so auffallen. In unserem Holzhaus, bei dem der Rohbau so fertig und gemütlich wirkte, möchte ich sagen "macht mir nichts kaputt!", aber die Installation ist natürlich nötig und wird auch profimäßig ausgeführt.

Freitag, 5. Oktober 2007

Tage des Dübels

Diese Woche stand im Zeichen des Tellerdübels. Ungefähr 1900 Stück (laut unserem Vorarbeiter Martin) sind jetzt an unserer Fassade eingedreht. Damit werden die Holzfaserplatten als zusätzliche Dämmung auf die DWD-Platten montiert. Jetzt fehlt nur noch die Putzschicht und die Farbe von außen. Was sonst noch passiert ist: 1. Die Dachrinnen sind fertig, außerdem hat der Spengler den Kamin verschalt. 2. Die Sanitärrohinstallation ist fertig und schon abgedrückt. Anscheinend ist alles dicht. :-)

3. An vielen Außenwänden sind die 4,5 cm-Installationsebene schon montiert.

4. Die Kelleraußenwand, durch die der Mehrspartenanschluß geht, ist verputzt. Deshalb kann der Anschluß für Strom, Wasser, Gas und T-Kom nächste Woche kommen. (Sorry, kein Bild) Die nächste große Entscheidung ist auch schon gefallen: Wir haben uns eine Küche ausgesucht. Decisions, Decisions... Wir sind nur leicht über unserem Zielpreis gelandet, fast eine Punktlandung. Die Anzahlung ist auch schon geleistet, mal sehen, wie die Küche dann irgendwann in echt aussieht. Claudias Wunsch, in eine Küchenausstellung zu gehen und dort **DIE** Küche stehen zu sehen, hat sich leider nicht erfüllt. Jetzt mußten wir raten, wie unsere Küche in echt aussieht. Die kleinen Muster und die 3-D-Bilder im Computer helfen da leider nur bedingt.